REFERENZEN


Charly und Princess
Reitunterricht der etwas anderen Art
Vor gut einer Woche war Birgit bei uns zu Besuch, um uns kennenzulernen. Wir das bin ich und Princess, meine 12 jährige Stute. Birgit hat sich bereits im Vorfeld viel Zeit genommen und sich unsere Geschichte angehört. Am Kennenlernen haben wir auch einfach erstmal nur geredet, wo wir stehen, was uns wichtig ist und wo wir hin wollen. Ob es derzeit "Probleme" gibt oder Dinge an denen wir besonders Arbeiten möchten und vor allem, was mein Ziel für die heutige Einheit wäre. Mein Ziel wäre es übrigens gewesen, mit meinem Pferd ohne Zwischenstop und Drama an einem Gebüsch auf dem Reitplatz vorbei zu reiten. In diesem Gebüsch scheint offensichtlich ein Säbelzahntiger zu wohnen...
Nun denn, wir wollen los, also besser gesagt ich möchte losreiten, Princess ist anderer Meinung. Birgit erklärt mir, dass ich zu sehr mit den Knien klemme und statt dort hinzusehen, wo wir hinwollen nach unten sehe und somit blockiere... Es folgen Atemübungen, die ich so noch nie gemacht habe. Bewusstes Atmen in den Bauch und in die Hand die dort liegt. Nach ein paar mal Atmen entspanne ich innerlich deutlich und auch Princess fängt an mit mir zu atmen. Wir reiten ein bisschen, Birgit korrigiert immer wieder ein bisschen was am Sitz. Irgendwie kommen wir heute nicht so richtig vom Fleck. Aber Birgit sieht es entspannt, sie holt uns da ab, wo wir an diesem Tag gerade stehen. Immer wieder halten wir an und reden. Ich muss zugeben, es ist schön, wenn jemand einfach mal zuhört. Birgit be- oder verurteilt uns nicht, es hat seine Gründe warum wir so sind, wie wir sind. Nach ein paar Runden Trab soll ich erst das Pferd und dann mich loben, ein komisches Gefühl, ich muss mir tatsächlich selbst auf die Schulter klopfen. Nun ja, es stimmt, alle loben immer das Pferd, keiner den Reiter. 
Der Reitunterricht enthält, im Verhältnis zu anderen Stunden, wenig technische Elemente, dafür aber wahnsinnig viel für den Kopf. Gerade das richtige Schauen und Atmen bringt mir viel für mein "Inneres". Wir arbeiten noch an meiner Erwartungshaltung und offensichtlich habe ich meine eigene Messlatte zu hoch und zu nah gelegt, ein bisschen mehr Abstand tut gut. Und schlussendlich noch die Frage "Was wenn etwas nicht klappt?" Es ist eigentlich egal, die Sonne geht am nächsten Tag trotzdem wieder auf. Ich bin "nur" Freizeitreiter und mein Ziel ist es lediglich Princess möglichst lange gesund zu reiten, da muss nicht immer alles perfekt sein. 
Die Reitstunde gab mir viel zum Denken, Birgit hat sich unglaublich viel Zeit für uns genommen, einfach zugehört und mir Bilder und Gedanken mitgegeben. Obwohl wir am eigentlichen Ziel nicht gearbeitet haben, irgendwann war es dann doch einfach zu viel, habe ich viel mitgenommen. Ich konnte zumindest ein Stück an meiner inneren Einstellung arbeiten. 
Inzwischen ist eine gute Woche vergangen, ich habe versucht mich ein bisschen mehr auf Gefühl anstelle von Technik zu konzentrieren. Es scheint Princess gut zu bekommen, sie wird schneller locker und es fällt leichter. Wenn ich darauf achte zu atmen, ein bisschen mehr das Pferd zu fühlen, wie sie sich bewegt, welchen Takt sie hat und welche Muskeln sie anspannt fällt plötzlich alles ein bisschen leichter. Gerade in Schrecksituation versuche ich bewusst zu atmen und nach der ersten Anspannung schneller locker zu lassen. Auch beim Tempowechsel achte ich darauf mir die neue Gangart vorab vorzustellen und die Übergange werden dadurch deutlich einfacher und sanfter. Insbesondere das Angaloppieren funktioniert mit lockeren Knien und ein bisschen mehr "Go" im Kopf besser. Zwischenzeitlich kommen wir sogar am Gebüsch vorbei, weil ich so in die Arbeit vertieft bin, dass ich gar nicht darauf achte wo wir reiten, sondern viel mehr wie. Es sind nach außen nur Winzigkeiten die wir geändert haben, aber im meinem Kopf hat sich einiges getan.
Wir sind lange nicht am Ziel, aber auf einem Weg.
Ich werde wohl wieder eine Stunde bei ihr buchen. 
Liebe Grüße
Charly & Princess

Hiltrud Besgen und Faraon

 

Vor einiger Zeit hatte ich mich an Frau Heigel gewandt, da ich zum wiederholten Male von Faraon gestürzt war. Mein Selbstvertrauen war weg, beim geringsten Zucker von ihm hatte ich Angst, hielt die Luft an und wäre am liebsten abgestiegen. Auf das Anraten meiner Trainerin hin habe ich mir dann Hilfe geholt, da wir überhaupt nicht mehr weiter gekommen sind. Ich wollte einfach wieder „normal“ auf meinem Pferd sitzen und reiten.

 

Frau Heigel hat erstmal viele Fragen gestellt, um zu verstehen, was bei mir los war und worum es mir geht. Zuerst haben wir auch gar nicht konkret an meinem Problem gearbeitet. Es ging einfach darum, wieder aufmerksamer auf mich und meine Reaktionen am Pferd zu werden, um das dann bewusst ändern zu können. Das habe ich auch unter ihrer Anleitung gelernt, konnte es dann daheim üben und am Pferd umsetzen. Mein Zopf wurde in dieser Zeit mein stärkster Begleiter und wichtigster Unterstützer.

 

Da meine Angst vor dem Reiten wirklich sehr groß war, fragte sie, ob es noch andere Situationen für mich gäbe. In denen ich ebenfalls sehr unsicher war, die aber ungefährlicher wären als das Reiten. Das Führen von der Winterkoppel war so eine Situation. An ihr habe ich dann geübt und das neu Erarbeitete angewandt. Das Gute hier war, dass die Sturzgefahr, die mich ja so belastet hat, nicht gegeben war. So konnte ich üben und wurde sicherer, ruhiger und habe mir dann auch Stück für Stück mehr zugetraut. Mein Selbstbewusstsein kam langsam zurück.

 

Schließlich konnte ich unter der Anleitung meiner Trainerin wieder aufsteigen. Wir haben langsam angefangen und in kleinen Schritten gesteigert, damit ich das Gelernte auch hier stabilisieren konnte. Ich fühlte mich zunehmend sicher und kann nun wieder reiten.

 

Ich habe mit Frau Heigels Unterstützung gelernt, meine Emotionen zu kontrollieren, wieder die Führung über meine Befindlichkeit zu übernehmen. Und damit auch die Führung von Faraon. Unsere Beziehung hat sich sehr zum Positiven verändert. Ich reite wieder, Ruhe, Gelassenheit, Leichtigkeit und Zufriedenheit sind wieder spürbar.


Svenja und Maybell

 

Liebe Birgit,

heute möchte ich mich einmal für deine Unterstützung bedanken. Vor kurzem habe ich mich an dich gewandt, da ich mich mit manchen Situationen im Leben mit meinem Pferd überfordert fühlte. Ich wusste nicht mehr, wie reagiere ich richtig bzw. was mache ich überhaupt noch richtig. Auch immer mit der Angst irgendetwas falsch zu machen und dann mit den Konsequenzen leben zu müssen. Das hat mich schon wirklich sehr belastet.

 

Wir trafen uns vor Ort weil Birgit auch erst einmal mein Pferd kennen lernen wollte. Bei einem gemeinsamen Spaziergang ist Birgit dann auch schon das ein oder andere aufgefallen. Zum Beispiel wo liegt der Fokus wenn ich mit meinem Pferd spazieren gehe? In meinem Kopf war er, nicht beim Pferd und dem gemeinsamen Spaziergang, sondern bei all den anderen vielen Dingen um die es sich im Alltag noch zu kümmern gilt. Ja, manchmal hatte ich sogar ein schlechtes Gewissen, dass ich mir die Zeit mit dem Pferd genommen habe wo es doch noch so viel zu erledigen gibt. Und wenn es dann nicht so funktionierte wie ich es mir vorgestellt hatte, waren dieser Druck und das schlechte Gewissen noch viel größer.

 

Birgit und ich haben viel geredet an dem Tag. So nach und nach hat sich herausgestellt, dass meine Angst in gewissen Situationen, gepaart mit dem Kopfkino, was in Folge dessen alles passieren könnte, das „Hauptproblem“ darstellt. Wir gingen eine Situation aus der Vergangenheit mehrmals durch. Birgit lies es mich mit den Emotionen von damals immer wieder selbst erleben und hat es mir auch als Außenstehende vor Augen geführt. Aus dieser Perspektive konnte ich selbst sehen und spüren, dass meine Emotionen diese Situation beherrschten. Sie hat mir in Folge dessen eine Atemübung an die Hand gegeben mit der ich mich auch im Alltag immer wieder selbst runterfahren und so für mehr Gelassenheit sorgen kann. Diese Gelassenheit versuche ich seitdem auch immer mit zum Pferd zu nehmen oder sie mir auch zwischendurch immer wieder selbst zurück zu holen.

 

Der ständige Druck ist seitdem schon deutlich weniger geworden. Der Frust, sofern etwas nicht nach „Plan“ läuft, ist weniger geworden und ist Ruhe und Gelassenheit gewichen. Ich versuche die Zeit mit meinen Pferden einfach zu genießen.

 


Birgit - Ein Kursfeedback

Der Kurs mit Birgit wirkte wie ein Treffen, an dem wir Reiter und Pferdeliebhaber uns austauschen, miteinander sprechen und unsere Ängste, Zwänge und Probleme aussprechen konnten.

Bewusst aussprechen!

Es war ein super schöner und interessanter Tag. Jeder hatte so sein eigenes Thema, an welchem er arbeiten wollte und plötzlich stellte man fest, dass man nicht alleine ist. Das eigene Thema durfte angesprochen, besprochen, am Pferd probiert und verkleinert werden. Als ich am Abend nach Hause fuhr, war ich sprachlos, müde und durcheinander.

 

Ich habe deinen Rat befolgt und einfach meinen Kopf über Nacht selbst sortieren lassen.

 

Am Morgen sah ich alles viel klarer und konnte frisch gestärkt und mit weniger Problemen und Ängsten im Nacken mit meinem Pferd arbeiten. Was sofort auch meiner Trainerin auffiel, die bis zu diesem Zeitpunkt nichts von dem Treffen wusste.

 

So kann ich meine Probleme Stück für Stück angehen und auflösen.

 

Ich freue mich schon auf den nächsten Kurs demnächst:-))

 

 


Susi und Mona

Schon seit meiner Kindheit habe ich den Traum vom eigenen Pferd. Vor einiger Zeit habe ich auch mit dem Reiten angefangen. Leider aber mit ständiger Angst als Begleiter. Schon auf der Fahrt zum Stall kommt die Aufregung. Mein Bauch zieht sich zusammen, ich stelle mir alles Mögliche vor, was passieren kann, ob beim Holen des Pferdes vom Paddock, beim Putzen oder Reiten. Ich bin einfach völlig unentspannt und kann die Zeit bei den Pferden nie richtig genießen.

 

Deshalb habe ich Birgit gefragt, ob sie mir helfen kann. Wir haben erstmal viel geredet. Dann ging es darum, wie ich es schaffe, ruhig zu bleiben. Sie hat mir einige Übungen gezeigt, die ich daheim machen kann. Dadurch bin ich schon viel ruhiger und entspannter geworden.

 

Später haben wir dann direkt an der Angst gearbeitet. Ich konnte sie durch Birgits Anleitung erstmals aus mir "herauslösen", was mir viel Druck genommen hat. Birgit hat mir gezeigt, dass Angst nichts Schlimmes ist und eigentlich etwas Gutes für mich möchte. Ich habe das vorher nie so gesehen. Meine Angst hat sich verändert, ich sehe sie jetzt als Unterstützerin und kann mit ihr umgehen. Das ist richtig gut.

 

Nun konnte ich Mona problemlos vom Paddock holen, etwas Bodenarbeit mit ihr machen und bin auch ein bisschen geritten. Ich war ruhiger und entspannter. Auch Mona hat besser auf mich reagiert. Es hat richtig viel Spaß gemacht. Wichtig ist es jetzt, dass ich das immer und immer wieder übe. So werde ich immer sicherer.

 

Und über meine kleinen Erfolgserlebnisse freue ich mich total. Sie tun mir einfach gut!

 


Dorina und Adonis

 Ich wusste nicht wirklich, was mich bei einem Reitercoaching erwartet. Dementsprechend unsicher ging ich gemeinsam mit meinem Wallach zu dem Termin mit Birgit. Zu Beginn fragte sie mich, ob es derzeit irgendwelche Schwierigkeiten oder Probleme für mich beim Reiten oder im Umgang mit dem Pferd gäbe. Zu diesem Zeitpunkt antwortete ich, bis auf die üblichen Sitzprobleme, nein. Birgit meinte, dass jedes Coaching individuell ablaufe. Mich bat sie zunächst zu reiten, so wie ich es immer tat – mit der Ausnahme, alle Gedanken, die mir in den Sinn kamen, laut auszusprechen. Dabei wurde mir das erste Mal wirklich bewusst, was mein eigentliches Sitzproblem, an dessen

Folgen ich bereits in vielen Reitstunden versuchte zu arbeiten, ausmacht: meine linke Körperpartie lag passiv auf dem Pferd, während die rechte aktiv arbeitete. Für mich eine Erkenntnis, zu der ich in dieser Form bisher in keiner Reitstunde gelangt war.

 

Um die Ursache für dieses physische Problem ausfindig zu machen, nahm mich Birgit mit in ein Gedankenexperiment – wir unternahmen sozusagen eine mentale Ursachenforschung für das Problem. Innerhalb dieses Gedankenexperiments wurde mir im Durchlauf verschiedener mentaler Prozesse nicht nur der psychische Hintergrund für mein Sitzproblem bewusst, sondern auch andere Mentalitäten, die mein Reiten tagtäglich beeinflussen. Birgit half mir, diese psychischen Vorgänge greifbar zu machen und ich lernte eine Möglichkeit, mit diesen umzugehen und Halt in schwierigen Situationen zu finden. Nicht vergessen werde ich diesen einen Moment, in dem ich die tiefe Verbundenheit zwischen mir und meinem Pferd so stark spürte, dass mir vor Überwältigung die Tränen kamen. Danke liebe Birgit, dass du mir meine kleine rosa Wolke an die Hand gegeben hast!

 

Die Erfahrung des Reitercoachings ist für mich nicht zu vergleichen mit einer Reitstunde. Es beginnt vielmehr da, wo die Fachlichkeit einer Reitstunde an ihre Grenzen stößt. Es deckt mentale Ursachen auf, von denen man sich gar nicht bewusst war, dass es sie gibt, und liefert dir einen Weg, mit diesen umzugehen. Im Nachhinein kann ich sagen, dass mir die Erkenntnisse aus dem Reitercoaching nun in jeder Reitstunde helfen, auch fachlich meinen Sitz zu optimieren. 


Sabrina und Gilmor

Birgit fragte mich ob ich nicht mal Lust hätte auf ein Training um mal eine andere Sicht auf die Dinge zu bekommen die man im Alltäglichen mit seinem Pferd erlebt. Ich dachte mir, klar warum nicht, bin ja immer offen für was Neues.

 Also gesagt getan. Wir vereinbarten einen Termin bei uns am Stall, ich wusste aber nicht was da genau auf mich zukommt. Ich holte also mein Pferd, putzte ihn so wie immer, dann kam Birgit.

 

Wir haben erst ein bisschen über die Vorgeschichte gesprochen. Was ich wichtig fand und auch super von Birgit, dass sie mir einfach zugehört hat, weil, wie so oft im Leben, gibt es nicht viele Menschen die einem einfach nur mal zuhören.

 

Wir gingen dann mit Gilmor in den RoundPen und ließen ihn dann erstmal einfach machen was er wollte, er entschied sich dazu, einfach dazu stehen und zu schauen.Dann kamen wir auf das eigentliche Thema zu sprechen, welches mich sehr beschäftigte. Zum einen die Angst vor dem Bocken, dass ich runter fallen könnte und mir was dabei passiert (habe ein kleines Kind zuhause) und das Problem, dass sich Gilmor immer losreißt wenn er mit einer Situation überfordert ist.

 

Birgit sagte, ich habe heute „Wünsch Dir was“. Ich wusste erstmal nicht was sie damit meinte und war leicht überfordert, sie gab mit dann einen Tipp. Ich sollte mir einfach was aussuchen von diesen zwei Situationen was mich am meisten blockierte, also sagte ich definitiv der Gedanke, dass Gilmor bocken könnte (hat er schon oft getan wobei ich auch häufig gestürzt bin) und wir fingen an zu arbeiten.

 

Ich sollte mir eine Situation aussuchen in der ich Angst hatte, dass Gilmor bockt bzw. es dann auch wirklich getan hat. Also dachte ich an einen Ausritt an meinem alten Stall, Wiesenweg, Gilmor galoppiert, er sieht einen Spaziergänger mit Hund in weiter Ferne, konzentriert sich nicht mehr auf mich, nur auf das erspähte Ziel. Dann wird er von seinem Pferdekumpel überholt und fängt plötzlich an zu bocken. Ich hatte wirklich solche Panik (und da hatte ich mein kleines Kind noch nicht). Seit dieser Zeit habe ich immer wieder beim Ausreiten den gleichen Gedanken…jetzt könnte er sich erschrecken und bocken, jetzt könnte er einfach losbuckeln, aus was weiß ich für einem Grund. Birgit hörte mir geduldig zu, lies es zu das ich weinte, weil mich das schon wirklich sehr belastet. Auch kam Gilmor zur Seelsorge dazu, was mich noch mehr zum Weinen gebracht hat.

 

Birgit sagte dann zu mir, ich sollte mir imaginär den Weg vorstellen, ging den besagten Vorfall immer und immer wieder mit mir durch, hat mir eine Atemübung gezeigt, die ich auch im alltäglichen Leben immer wieder üben sollte, so dass sie sich verinnerlicht Und dann hat sie mich noch nach meinen glücklichsten Moment gefragt  und mir diesen dann mit positiven Bildern und Gefühlen verknüpft um zu veranschaulichen, dass es immer wieder für mich in solchen Situationen abrufbar ist…ja und was soll ich sagen, je mehr ich mich darauf konzentrierte, umso mehr ging meine Angst zurück und umso ruhiger wurde ich. Das merkte auch Gilmor und kam prompt zu mir, um mich zu unterstützen. Das fand ich so berührend, dass die Tränen wieder einfach nur so liefen.

 

Birgit hat mir mal wieder gezeigt wie sensibel Pferde sind und wie genau sie auf bestimmte Situationen reagieren.

 

Ich für meinen Teil versuche jetzt definitiv die Atemtechnik auszufeilen und  mir meinen Glücksmoment immer und immer wieder vorzustellen und hoffe dass wir so das Bock-Problem in den Griff bekommen. Denn völlig vermeiden lässt sich das Bocken natürlich nicht. Aber ich habe jetzt Möglichkeiten gelernt, wie ich anders damit umgehen kann. Wenn ich ruhiger bleibe und mein Kopf sich nicht das Schlimmste ausmalt, dann merke ich, dass die Buckler oftmals gar nicht so schlimm sind. Und durch meine ruhigere Umgehensweise damit beruhigt sich auch Gilmor wieder schneller.

 

Danke Birgit.


Birgit und Lucky

Mir wurde Birgit empfohlen, da ich ein Problem mit meinem Pferdchen hatte.

Er lässt sich von mir nicht führen, somit ist spazieren gehen ausgeschlossen, da er sich doch schon losgerissen hat oder nach mir trat. Beim Longieren war es nicht besser, ausbrechen, weg rennen, mich hinterher ziehen.

Viele Leute sagten mir, der hat keine Manieren, der gehört in die Wurst - NEIN! Das kommt nicht in Frage, ich werde weiter daran arbeiten. Lucky ist mein absoluter Liebling und ihn stetig zu bestrafen und mit harten Bandagen zu kämpfen, so wie es viele Trainer zu mir sagten, konnte ich irgendwie nicht.  

Ich konnte mir nicht vorstellen dass Birgit mir helfen könne, denn ich hatte doch schon so einige "Trainer" an meinem Liebling und keiner konnte mit Lucky richtig arbeiten.

Mir war schon immer bewusst dass ich das Problem bin und dass Lucky mich nur spiegelt - aber wie löst man so etwas?

Also hab ich mich mit Birgit kurzgeschlossen, ich konnte ihr am Telefon schon so einiges sagen, denn ich leide unter Depressionen und Verlustangst, was jemandem, der daran erkrankt ist, natürlich bewusst ist. Nur möchte man oft diese Dose der Pandora nicht öffnen, um nicht noch mehr verletzt zu werden. ABER hier ging es um mein Pferd, um mein ein und alles, ich musste mich öffnen um ihm zu helfen. Bei unserem Treffen, wollte Birgit meinen Lucky nur kurz kennenlernen. Danach ging es erstmal nur um mich. Welche Ängste, warum sind die und wie können wir es lösen.

Es war ein sehr emotionales Gespräch, Birgit hörte Anfangs nur zu und ich konnte mir alles von der Seele reden. Dann machten wir so etwas wie eine Gegenüberstellung und ich durfte Gefühle und Emotionen verteilen. Es war sehr schwer für mich und extrem anstrengend. Aber es hat sich gelohnt! Es ist nicht immer schön, sein Herz offen zu legen und sich mit seinem Trigger auseinander zu setzen.

Birgit kam zu dem Entschluss, solange ich von meinen Emotionen geleitet werde und immer das Gefühl habe, weg laufen zu müssen, tut es mein Bub eben auch. Sie meinte ich müsse Klarheit in meine Gefühle bringen und versuchen zu verzeihen um meine Narben heilen zu lassen. Lucky wolle mir nur zeigen dass es Zeit wird, los zu lassen um mich selbst zu finden.

Schon am nächsten Tag hatte ich Trainerstunde mit meiner eigentlichen Trainerin und siehe da, Lucky brach nicht ein Mal aus der Longe und das Reiten war einfach spitze!
Jeden Tag an dem ich bei meinem Buben bin merke ich, wie gelöst auch er ist. Das Longieren macht Spaß und er reagiert prompt wenn meine Gedanken abschweifen, aber er bricht nicht mehr aus.

Natürlich muss ich an meinem Problem weiter arbeiten und das ist jeden Tag eine Herausforderung aber es wird auch täglich leichter. Ich freue mich darauf endlich mit meinem Herzensbub spazieren zu gehen, aber da werd ich noch einige Entspannungsübungen vorher machen müssen ;)

Mein tägliches Mantra "Verzeihen braucht Mut, Charakter und Disziplin "

Ich bin froh Birgit kennengelernt zu haben und freue mich auf weitere Stunden mit Ihr!


Elisa und Wickie

Ohne große Vorstellungen, wie so ein Termin abläuft, aber auch ohne Erwartungen und Wünsche habe ich mich zu einem Coaching mit Birgit getroffen. Ich wollte an der Beziehung von Wickie und mir etwas arbeiten. Anfangs habe ich etwas mit Wickie gearbeitet. Er hat mein Verhalten gespiegelt, was von Birgit aufgegriffen wurde und zur Themenfindung der Stunde beigetragen hat. Das war ein Problem, das mir nicht wirklich bewusst war, mich aber zu diesem Zeitpunkt sehr beschäftigt hat. Dadurch habe ich mich emotional genau dort abgeholt gefühlt, wo ich stand. Wickie ist im Laufe der Zeit in den Hintergrund gerutscht und trotzdem hat seine Präsenz auf dem Reitplatz mich unheimlich unterstützt.

 

Das mentale Fokussieren auf die eigenen Ziele, die im Laufe der Einheit durch gezieltes Nachfragen immer klarer wurden und das Durchlaufen von Aufgaben, die immer von Input begleitet wurden, bekam ich selber immer mehr Klarheit. Über mich und eben über meine Ziele. Mir wurde bewusst, wie und vor allem DASS  ich es schaffe, Hindernisse zu überwinden, um am Ende da anzukommen, wo man mit sich selbst und auch mit den eigenen Entscheidungen glücklich ist. Das schafft das Bewusstsein, auch im "echten Leben" Konflikte meistern zu können - sei es nun mit oder ohne Pferd.

 

Durch dieses Wissen habe ich mich am Ende der Einheit wirklich befreit und zufrieden gefühlt, was sich auch auf die Arbeit mit Wickie ausgewirkt hat.


Kerstin, Birdie und Nepturno

Liebe Birgit,

durch dich ist ist Zufriedenheit und Freude in meine Pferdearbeit zurückgekehrt. Worüber nicht nur ich dir sehr dankbar bin, sondern auch meine beiden Pferde. Das zeigen sie mir immer wieder.
Der ständige Druck nicht gut genug zu sein und immer besser sein zu müssen hat sich durch die Arbeit mit dir aufgelöst. Der Frust ist Freude gewichen und ich gehe entspannt und fröhlich von meinen Pferden nach Hause. Herzlichen Dank dafür!
Liebe Grüße, Kerstin S.

Du hast noch Fragen, möchtest einen Termin ausmachen oder am Workshop teilnehnen? Melde dich einfach. Ich freue mich auf dich!